Gesellschaft für Artilleriekunde

Idar-Oberstein

Wie wird es weitergehen?

Zum 01.07.2015 wurde die Artillerieschule in den

Ausbildungsbereich

Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer

umgegliedert und dem Ausbildungszentrum Munster unterstellt. Formal endete damit die Geschichte eigenständiger Artillerieschulen in Deutschland nach knapp 150 Jahren. Tatsächlich erfährt der unvermindert weiterlaufende Ausbildungsbetrieb eine Neuausrichtung. Mit der Übernahme der Verantwortung für die Mörserausbildung durch die Artillerieschule wurden bereits die Steilfeuerkomponenten an einer Ausbildungseinrichtung zusammengeführt. Mit Hilfe modernster Ausbildungs- und Simulationstechnik soll Idar-Oberstein zu einem

Zentrum streitkräftegemeinsamer Feuerunterstützung

ausgebaut werden. In der Zentralen Ausbildung STF wird die Zusammenarbeit mit anderen TSK im Ausbildungsbetrieb - auch auf internationaler Ebene – seit Jahren praktiziert (und optimiert). Einmal mehr fällt der Truppengattung an entscheidender Stelle eine Vorreiterrolle zu.

 Darüber hinaus bleibt der Ausbildungsbereich das "Mutterhaus" für unsere Truppengattung. Dieses bietet auch Raum für die Traditionspflege der Artillerie, die in Europa auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken kann. Bereits jetzt sind an den unterschiedlichsten Orten in Klotzberg- und Rilchenberg-Kaserne Traditionsstätten zu finden. So z.B. die Wappenwand der deutschen Artillerie, der Traditionsraum des ArtLehrRgt 5 und unterstellter Verbände, der Fahnensaal mit den Truppenfahnen aufgelöster Artillerieverbände oder die Lehrsammlung Artillerie.

Einen wichtigen Beitrag zur Traditionspflege leistet seit über 40 Jahren die Gesellschaft für Artilleriekunde e.V. an der Artillerieschule. Sie führt mit ihrer Bibliothek das Archiv der Truppengattung und bietet Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themenbereichen der Geschichte der Artillerietruppe und der Garnisonsgeschichte an.

 

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