Gesellschaft für Artilleriekunde

Idar-Oberstein

 

Folgende Stäbe, Verbände, Einheiten und Dienststellen waren vor ihrer Außerdienststellung in Idar-Oberstein stationiert bzw. wurden in Idar-Oberstein aufgestellt und an anderer Standorte verlegt (angegeben jeweils letzte Bezeichnung):

-       Stab/Stabsbatterie Artillerielehrregiment 5 HUNSRÜCK

-       Beobachtungspanzerartillerielehrbataillon 51

-       Beobachtungslehrbataillon 53

-       Beobachtungslehrbatterie 373

-       V°-Meßtrupp 850

-       Instandsetzungskompanie 301

-       Feldartillerie-Lehrbataillon 310

-       Raketenartillerielehrbatterie LANCE (4./RakArtBtl 250)

-       Drohnenlehrbatterie 300

-       Topographierlehrbatterie 900

-       Flugbetriebsgruppe Drohne I

-       Verteidigungskreiskommando 413

-       II. Zug 2./Feldjägerbataillon 740

-       Offizieranwärterbataillon Idar-Oberstein

-       Feldausbildungsregiment 85

-       Wehrleit-/Ersatzbataillon 855

-       Verbindungskommando 6. Pipelinedivision

-       Fernmeldedienstgruppe 431/21

-       Heeresmusikkorps IV B

 Mit Außerdienststellung des Artillerielehrregiments 5 HUNSRÜCK sowie der unterstellten Verbände und Einheiten endete zunächst die Geschichte der Lehrtruppe in Idar-Oberstein. Im Jahr 2008 kehrte dann eine Lehreinheit an den Standort zurück. Seit diesem Jahr ist die 3./Artillerielehrregiment 345 (Kleinfluggerät Zielortung/KZO) in der Rilchenbergkaserne stationiert. Im Rahmen der Einnahme der Struktur HEER2011 wurde Anfang 2013 die 2./Raketenartilleriebataillon 132 dem Artillerielehrregiment 345 unterstellt und von Sondershausen nach Idar-Oberstein in die Klotzbergkaserne verlegt. Mit Aufgabe des Standortes Kusel wurde das Artillerielehrregiment 345 dann zum Artillerielehrbataillon 345 umgegliedert und in Idar-Oberstein  wieder zusammengeführt.

Folgende Einheiten und Dienststellen sind heute in Idar-Oberstein stationiert:

Rilchenbergkaserne:

-     Artillerieschule

-     Niederländische Ausbildungsinspektion

-     Inspektion Sprachausbildung Offizieranwärter

-    Bundessprachenamt Referat S8 und Sprachmittlerdienst 16

-    Schießsimulator Schützenpanzer Marder

-    3./Artillerielehrregiment 345

-     Katholisches u. Evangelisches Militärpfarramt

-     Fachsanitätszentrum Idar-Oberstein

-     Unterstützungspersonal Standortältester

-     Fernmeldeanlagen Bw 434/131

-     Zivile Aus- und Weiterbildungs-Betreuungsstelle

-    Feldwebel für Reservistenangelegenheiten (Landeskommando Rheinland-Pfalz)

-    Mobilitätscenter

-     LH Bundeswehrbekleidungsgesellschaft mbH - Servicestation

-     BWI Informationstechnik GmbH

Klotzbergkaserne:

-    2./Raketenartilleriebataillon 132 (zu 345)

-    Berufsförderungsdienst TRIER

-    Logistische Steuerstelle 7

-    Materialprüftrupp II/2

-     Feldwebel für Reservistenangelegenheiten (Landeskommando Rheinland-Pfalz)

Hohlkaserne:

-     Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG)

Darüber hinaus das Bundeswehr Dienstleistungszentrum sowie der Aerologischer Messzug Idar-Oberstein in eigenen Liegenschaften.

Es ist unmöglich, Einzelheiten zur Geschichte aller Truppenteile und Dienststellen der Bundeswehr seit 1956 am Standort Idar-Oberstein im Rahmen eines Artikels umfassend zu beschreiben.  In  der Truppengattungszeitschrift der Artillerie stehen natürlich die Artillerieverbände und -einheiten im Schwerpunkt. Stellvertretend für die Dienststellen des Territorialheeres muss jedoch in jedem Fall das Verteidigungskreiskommando 413 Erwähnung finden. Aufgestellt im April 1956 als Standortkommandantur Idar-Oberstein wurde es mit der Umgliederung des Territorialheeres 1965 in Verteidigungskreiskommando 413 umbenannt. Das VKK führte über fast 40 Jahre die unterstellten Dienststellen und Einheiten des Territorialheeres und war bis zu seiner Außerdienststellung 1994 eine entscheidende Schnittstelle zu Kommunalbehörden im Zuständigkeitsbereich. Es stellte zudem den Standortältesten; eine Aufgabe, die seit Auflösung des VKK der Kommandeur der Artillerieschule wahrnimmt.

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