Gesellschaft für Artilleriekunde

Idar-Oberstein

Von der "Arkoley" zur "Artillerie"

Beiträge zur Geschichte der Waffengattung

A r k o l e y

 

 

 

 

Der Reiter schwört dem Schwert die Treu, der Landsknecht der Hellebarden,

wir sind des Kaisers Arkoleyuns steht der Schönsten frei,

von Bräutlein aller Arten.

Scharfmetze ist ein stolzes Weib! An Brüsten stark und Lenden!

Wem sie ergab den edlen Leib, dem bleibt's ein ew'ger Leidvertreib,

steht fest, tut's Herz nit wenden!

 

 Die schlanke Falka, als Euch kund, tät dich gar zärtlich schwenken,

doch wen sie küßt mit eh'rnem Mund, der muss bis an sein Sterbestund

des heißen Kusses denken!

Ein and'rer Buhl heißt Nachtigall, die tät so fröhlich singen,

dass ihrer Stimmen Widerhall vom Wall wohl über Berg und Tal

sich schwingen tut und klingen!

Wer nennt all die Fruwelein, die blonden, schwarzen, braunen?

Slankane, Rana, Scharpfentin, die faule Gret, die Singerin,

Feldschlangen und Karthaunen!

 

Wir sind der Schönen wohlgetröst, sind unseres Herrens Freude,

und auf das best geziert zum Fest, wenn sie der Kaiser laden läßt

zum Tanz auf grüner Heide!

Wir fahren den Feind in seine Ring und lehren ihn den Reigen,

den Hupfauf und die Siebensprüng, und wenn der Odem ihm verging,

müssen's den Kehraus geigen!

 

Und ist der wilde Tanz vorbei, die Kehl' vom Jauchzen heiser,

tun sie mit Macht den letzten Schrei!

Das ist des Kaisers Arkoley! 

Quellen: Modelle und Archivmaterial der GfAKde

 

 

 

>> Die Faule Grete

 

Ein Beitrag der GfArtKde von OTL a.D. G. Bode

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Beitrag aus "MILITARIA" (NVA)

>> Die ersten Geschütze

Friedrich Engels zur Artillerie:

Zitat:

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Über die Entwicklung der Artillerie von der Landsknechtszeit bis zur "Waffengattung" heute ist reichlich Literatur vorhanden und im Internet beschrieben.

Deshalb verweisen wir hier auf Beiträge daraus:

1. "Landsknechts-Artillerie" 

 >> Landsknechts-Artillerie

2. "Auszug aus den Anfangs-Gründen

      aller Mathematischen Wissenschaften -Die Artillerie" 

      Christian Freyherr von Wolff -1772 - aus "wikisource.org" :


Quelle: Wikipedia

Wolff: >> Anfänge der Artillerie

 

3. Anfangsgründe der Artillerie 

Quelle: Wikipedia

Struensee: >> Anfangsgründe der Artillerie

 

3. "Tafeln

in welcher alle gehörige Werckzeuge zur Kriegskunst Vestungsbau und Artillerie zu Bela- gerung der Stette Vestungen und Schlösser in Feld-Schlachten Heer Lager und Lager Plätzen auch allerley Schiff- und See Matriealien vorgestelt werden."

         Edirt von Johann Baptista Homann der Röm Kais Maj Geographo in Nürnberg

>> Belagerungswerkzeuge-1  >> Belagerungswerkzeuge-2

Archivmaterial der GfAk

 

 

In unserem Archiv sind etliche Hadschriften

und Originaldokumente zu finden.

So auch die von einer Handschrift "übersetzten" 

Geschichte des Königlichen Feuerwerks-Laboratoriums zu Spandau

vom Jahre 1817 bis 1887:

>> Abschrift der Original-Handschrift

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Zu diesem Thema veröffentlicht die

Gesellschaft für Artilleriekunde e.V.

die folgende Arbeit unseres Mitglieds

Dipl.Ing. Hans Jürgen Wollf, Stadtallendorf

>>100 Jahre Aufklärende Artillerie Teil 1

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Weitere Beiträge zum Thema:  

Aus Anlass des Beginns der 

Schlacht bei Verdun im Februar 1916

wurde der folgende Beitrag eingesetzt:

 

 

Artillerie-Messschule in Wahn

Im Sommer 1916 hat sich herausgestellt, dass für die Artillerie-Messtrupps eine zentrale Ausbildungsstelle erforderlich wäre. Hptm Kaiser, Führer des ArtMT 25, legte den ersten Entwurf für die Bildung einer Artilleriemessschule vor und wurde mit den Vorarbeiten betraut.

Im Oktober 1916 traf das erforderliche Personal ein, um Umbaumassnahmen und Vorbereitungen für die Aufnahme der ersten Lehrgänge durchzuführen.

Nach Einrichtung wurde die Schallmessschule aus Kummersdorf in das neue Lager in Wahn verlegt. Mit den vereinigten Licht-und Schallmessabteilungen und dem zuversetzten Lehrpersonal war so die

Artillerie-Messschule“

gegründet.
     

Quelle: Otto Schwab, Ingenieur und Soldat






 

 

Mit der Erfindung des Schießpulvers und damit der Feuerwaffen entwickelte sich die Artillerie im Laufe der Zeit von der "Feuerwerkerzunft" zur heutigen  Waffengattung.
Sowohl "Rohrartillerie", "Raketenartillerie" als auch die  "Aufklärende Artillerie" haben so ihre eigene Geschichte. 

 

Lesen Sie hier Beiträge zu diesen Themen:

 >> Geschichtlicher Streifzug

 >> Die Raketenartillerie

  Sehen Sie in folgenden Filmen

"Die Artillerie der Bundeswehr" >>

https://www.youtube.com/watch?v=lARm6yAyWBU    

und

"Die Artillerie im scharfen Schuß" >>

https://www.youtube.com/watch?v=KDj_XQVjwFw

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zur Aufklärenden Artillerie geht's bei weiter> weiter 

Wir stellen hier Persönlichkeiten der Artillerie vor.

 

>> Inspekteure der Artillerie 

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 Rochus Quirinus Graf zu Lynar
 Oberster General der Arkoley-Meister 
                                               (1578-1596)

Erst der Urenkel, der Festungsbaumeister Rochus Quirinus Graf zu Lynar (1525−1596), führte den Familiennamen wieder. Er trat in französische Dienste, wurde Generalinspector sämtlicher Festungen, siedelte aber als Lutheraner nach Deutschland über, wo er in kursächsische Dienste trat, dann in brandenburgische, und die königlichen Schlösser verschönerte, Salpetersiedereien anlegte und den Salzhandel leitete.
Ab 1578 leitete er den Ausbau der Zitadelle Spandau und des Berliner Schlosses. Er starb 1596. Die Witwe seines Sohnes Johann Kasimir, Elisabeth von Distelmaier, kaufte 1621 die Herrschaft Lübbenau.

Quelle: Wikipedia, Foto: Archiv GfArtkde

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Prinz Adalbert von Preußen 

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General der Artillerie Gustav Adolf v. Deines

 

Gustav Adolf war der Sohn des  Kommerzienrates Konrad Otto Deines (1824–1886) und dessen Ehefrau Friederike Karoline, geborene Textor (1827–1885). Nach dem Besuch der Hohen Landesschule  in Hanau trat er am 29. März 1870 als Dreijährig-Freiwilliger in das Feldartillerie-Regiment „von Holtzendorff“ (1. Rheinisches) Nr. 8 in Saarlouis ein und nahm 1870–1871 am Deutsch-Französischen Krieg teil. Hier beteiligte er sich an den Kämpfen bei GravelotteBeaumont, an der Hallue sowie der Belagerung von Metz.

Am 1. März 1872 zum Sekondeleutnant befördert, studierte er von 1877 bis 1880 an der Vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule und diente seit 1881 in Potsdam als Stabsoffizier im Großen Generalstab, dort zeitweise Chef der Abteilung „Fremde Festungen West“.
Deines war von 1894 bis 1896 als Major Kommandeur des Garde-Fußartillerie-Regiments in Spandau. Von 1901 bis 1903 war er im Großen Generalstab Chef der 4. Abteilung „Fremde Festungen West“. 1906 wurde er als Generalleutnant zum Oberquartiermeister der Artillerie ernannt.

Deines galt als Spezialist für den Festungskrieg und als Schöpfer der Schweren Artillerie. Er reformierte grundlegend die Artillerie von der Festungsartillerie hin zur Artillerie des Feldheeres[1] und war maßgebend beteiligt an der Dienstvorschrift „Kampf um Festungen“.

1888 heiratete er in Schöneberg b. Berlin Ida Clara Poppe (1862–1939). Aus der Ehe gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor. Durch allerhöchste Kabinettsorderwurde Deines am 8. Oktober 1910 auf Gut Cadinen mit Diplom vom 18. Oktober 1910 in Potsdam (Neues Palais) in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben.[2]

Wie sein großer Förderer General Alfred von Schlieffen hatte er in seinen letzten Jahren Kaiser Wilhelm II. und den Generalstab vor der Stärke der französischen Festungen gewarnt und den tatsächlichen Verlauf des wenige Monate nach seinem Tod ausgebrochenen Ersten Weltkriegs vorausgesagt, in dem seine Schöpfung, die Schwere Artillerie, eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Er galt als großer Kenner der Werke von Goethe, mit dem er mütterlicherseits entfernt verwandt war, und arbeitete bereits an seiner Dissertation über das Werk des Dichters, als er in seinem Haus in Dahlem plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt verstarb. Er wurde auf dem Friedhof Halensee bei Berlin beigesetzt.

Quelle: wikipedia Foto: Archiv GfArtkde

 - General der Artillerie Karl Bansi -1861 - 194?

 

>> Generalleutnant Bansi

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Hans Wolfgang Braun

Braun war der Sohn eines bekannten Gießers, geb. 1609 in Ulm. Er wurde 1635 Büchsenmeister bei der Niederländischen Ostindien-Kompanie  und kam 1638/39 nach Hirado,Japan. Dort wurde er mit dem Guss  von Kanonen für das Shogunat von François Caron beauftragt.

>> Auszug aus Ulmer Mitteilungen 1934

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